Meisterwerkstatt
Meisterhafte Holzgestaltung mit Tradition

Am 20. Februar 2009 übergab Handwerksmeister Eckehart Baumann die Werkstatt an seinen Sohn Daniel Baumann. Seitdem wird die handwerkliche Tradition des Familienunternehmens mit derselben Sorgfalt, gestalterischen Leidenschaft und Liebe zum Werkstoff Holz fortgeführt.
Seit mehr als 50 Jahren steht unsere Meisterwerkstatt für außergewöhnliche Holzarbeiten, präzise Handwerkskunst und individuelle Gestaltung auf höchstem Niveau.
In unserem Laden direkt neben der Werkstatt empfangen und beraten wir Sie persönlich. Für private Auftraggeber, Handwerk, Industrie und freie Berufe entstehen bei uns exklusive Einzelstücke, anspruchsvolle Sonderanfertigungen und sorgfältig gefertigte Kleinserien.
Unsere besondere Leidenschaft gilt der Kunst im Handwerk. Jedes Werkstück verbindet gestalterischen Anspruch mit handwerklicher Perfektion und der unverwechselbaren Ausstrahlung natürlichen Holzes. Auch der Zwickauer Spaßvogel hat seinen Ursprung in unserer Werkstatt.
Wir bearbeiten 5.000 Jahre alte Mooreiche, entwerfen und fertigen monumentale Großpyramiden, schaffen individuelle Grabmale aus Holz und stellen kirchliches Gerät sowie hochwertiges Spielzeug für kleine und große Liebhaber her.
Außergewöhnliche Ideen in Holz zu vollenden, ist unser Anspruch.
Der Planitzer Spaßvogel – Tradition mit einem Augenzwinkern

Der Planitzer Spaßvogel ist längst zu einem unverwechselbaren Botschafter guter Laune geworden. Auch nach dem Eintritt seines Schöpfers, Handwerksmeister Eckehart Baumann, in den wohlverdienten Ruhestand wird das hölzerne Original weiterhin mit erhobenem Schnabel seinen besonderen Charme verbreiten.
Mit großer Freude übergab Eckehart Baumann die Drechslerei an seinen Sohn Daniel, der das Familienunternehmen und die handwerkliche Tradition fortführt.
„Es erfüllt mich mit Stolz, dass mein Sohn Daniel die Drechslerei übernimmt. Eine solche Weiterführung innerhalb der Familie ist heute keineswegs selbstverständlich“, erklärte der damals 65-jährige Oberplanitzer.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Presseberichte.
Ein außergewöhnliches Werk von Eckehart Baumann

Zu den eindrucksvollsten Arbeiten von Handwerksmeister Eckehart Baumann zählt eine aus Holz gedrechselte Weltkugel. Das außergewöhnliche Einzelstück steht bis heute für meisterliches Können, große Geduld und die besondere Verbindung von traditionellem Handwerk und künstlerischer Gestaltung.
Die Fertigung einer Kugel dieser Größe verlangt ein hohes Maß an Erfahrung und Präzision. Form, Rundlauf und Oberfläche müssen vollkommen aufeinander abgestimmt sein. Erst durch die sichere Hand des Drechslers entsteht aus massivem Holz ein ebenmäßiger und zugleich ausdrucksstarker Körper.
Die hölzerne Weltkugel ist weit mehr als ein handwerkliches Schaustück. Sie verkörpert den hohen gestalterischen Anspruch von Eckehart Baumann und zeigt eindrucksvoll, welche außergewöhnlichen Formen mit klassischer Drechselkunst geschaffen werden können.
Bis heute erinnert dieses Werk an die lange Tradition der Drechslerei Baumann – und an den Anspruch, aus Holz etwas Einzigartiges von bleibendem Wert entstehen zu lassen.
Gert Fröbes Geburtshaus – Filmgeschichte und Handwerkstradition

In der heutigen Edisonstraße 11 in Zwickau-Planitz wurde am 25. Februar 1913 Karl Gerhart „Gert“ Fröbe geboren. Das Haus befindet sich bis heute im Familienbesitz und beherbergt die Drechslerei Baumann. Hier verbinden sich die Erinnerung an einen weltbekannten Schauspieler und eine lebendige handwerkliche Tradition.
Gedenkplakette zum 100. Geburtstag
Anlässlich des 100. Geburtstages von Gert Fröbe wurde im Februar 2013 eine Gedenkplakette an seinem Geburtshaus angebracht. Die silberfarbene Tafel entstand nach einem Entwurf des Jugendkunstvereins Kontraste. Daniel Baumann, Großneffe des Schauspielers und Inhaber der Drechslerei, ließ sie an der Fassade befestigen.
Die Plakette war Teil eines umfangreichen Gedenkprogramms der Stadt Zwickau. Dazu gehörten eine Ausstellung historischer Filmplakate sowie ein Gert-Fröbe-Abend mit Filmen, Musik und Erinnerungen an den berühmten Künstler.
Von Planitz zum internationalen Filmstar
Gert Fröbes künstlerischer Weg begann in seiner Heimatstadt. Zunächst wurde er zum Theatermaler ausgebildet, bevor er sich ganz der Schauspielkunst widmete. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem als Auric Goldfinger im James-Bond-Film „Goldfinger“.
Sein Schaffen war jedoch wesentlich vielseitiger. Fröbe überzeugte sowohl in ernsten Charakterrollen als auch in humorvollen und warmherzigen Figuren. Zu seinen bekannten Filmen gehören unter anderem „Es geschah am hellichten Tag“ und „Der Räuber Hotzenplotz“.
Der Heimat verbunden
Trotz seiner internationalen Karriere blieb Gert Fröbe seiner Familie und seiner Heimat verbunden. Bis in die 1970er-Jahre besuchte er regelmäßig sein Geburtshaus in Planitz.
Im Familienbesitz befinden sich bis heute private Fotografien, Postkarten von Drehorten und persönliche Erinnerungsstücke. Auch einige von Gert Fröbe gemalte Bilder werden im Haus aufbewahrt und im Geschäft der Drechslerei gezeigt.
Ein Haus mit Geschichte und Gegenwart
Heute entstehen in Gert Fröbes Geburtshaus die traditionellen Holzarbeiten der Drechslerei Baumann. Während die Gedenkplakette an den berühmten Schauspieler erinnert, wird im Inneren des Hauses das Handwerk der Familie fortgeführt.
So vereint dieser besondere Ort zwei Geschichten: den Weg eines Planitzer Jungen zum internationalen Filmstar und die Tradition einer Handwerkerfamilie, die bis heute eng mit dem Haus verbunden ist.